Datenschutz
Was die App über dich speichert — und warum
Diese Seite ist die Information nach Art. 13 der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) für alle, die bei Aquapark Bayern arbeiten und die Team-App benutzen. Sie beschreibt, welche Daten die App verarbeitet, wozu, wer sie sieht, wie lange sie bleiben und welche Rechte du hast.
Wer verantwortlich ist
Verantwortlich im Sinne der DSGVO ist deine Arbeitgeberin:
Aquapark Bayern GmbHSempt 20, 85368 Moosburg an der Isar
vertreten durch den Geschäftsführer Andre Schröder
Telefon +49 8709 5079360 · hallo@aquaparkbayern.de
Amtsgericht München, HRB 315084
Fragen zum Datenschutz, Auskünfte und alles, was mit deinen Daten zu tun hat: samuel@aquaparkbayern.de.
Einen Datenschutzbeauftragten gibt es nicht — dazu ist der Betrieb nicht verpflichtet, weil weniger als zwanzig Personen ständig mit der automatisierten Verarbeitung beschäftigt sind und keine Verarbeitung eine Datenschutz-Folgenabschätzung verlangt (§ 38 Abs. 1 BDSG).
Wozu die App da ist
Die App ist das Werkzeug für das Arbeitsverhältnis: Zeiterfassung, Dienstplan und Verfügbarkeit, Urlaub und Krankmeldung, deine Personalakte mit dem Arbeitsvertrag und die Angaben für die Lohnabrechnung, Belehrungen und Nachweise, Arbeitsschutz (Schutzausrüstung, Unterweisungen, Mutterschutz), Aufgaben und Checklisten im Betrieb, das Lager und das Parken. Sie dient keinem anderen Zweck — es gibt keine Werbung, keine Analyse deines Verhaltens und keine Weitergabe an Dritte für deren Zwecke.
Welche Daten gespeichert werden
- Zugang
- E-Mail-Adresse, Passwort (nur als Hash — wir können es nicht lesen), Anmeldesitzungen, Rolle (Team oder Betriebsleitung). Wird deine Einladung vorbereitet, liegen bis zum Abschicken nur dein Name, deine E-Mail-Adresse und dein Stundenlohn bereit — höchstens 30 Tage, dann werden sie gelöscht.
- Stammdaten
- Name, Geburtsdatum, Anschrift, Telefon, Beschäftigungsart, Tätigkeit, Beginn und Ende der Beschäftigung, Urlaubsanspruch, Notfallkontakt. Endet deine Beschäftigung, ohne dass du das Team verlässt (etwa nach der Saison), steht das Ende in der Akte; kommst du wieder, auch die neue Anmeldung.
- Arbeitsvertrag
- Tätigkeit, Beginn und Ende (bei einem Saisonvertrag die Saison), Stundenlohn oder Gehalt, Wochenstunden. Unterschrieben wird auf Papier; die App hält fest, wann, und legt den Scan ab — bei Minderjährigen auch, dass die Eltern mitunterschrieben haben. Bei älteren Verträgen, die in der App unterschrieben wurden: die Unterschriften beider Seiten mit Zeitpunkt.
- Personalbogen (für die Lohnabrechnung)
- Geburtsname, Geburtsort und -land, Staatsangehörigkeit, Familienstand, Kinder, Steuer-ID, Steuerklasse, Kinderfreibeträge, Konfession (für die Kirchensteuer), Sozialversicherungsnummer, Krankenkasse, IBAN und BIC, Schul- und Ausbildungsabschluss, Schwerbehinderung, weitere Beschäftigungen und kurzfristige Arbeitstage bei anderen Arbeitgebern, Wochenstunden, deine Unterschrift. Während du ihn ausfüllst, sieht die Betriebsleitung, wie weit du bist — nur die Zahl der Schritte, nicht deine Angaben. Schickst du der Betriebsleitung deine Angaben als Nachricht (etwa per WhatsApp), kann sie diese als Entwurf in deinen Bogen eintragen — nur in leere Felder, mit Vermerk im Protokoll; du prüfst und unterschreibst selbst. Ist im eingereichten Bogen etwas falsch und du hast es der Betriebsleitung mitgeteilt, kann sie es ohne neue Unterschrift berichtigen — mit Vermerk (alter und neuer Wert, Grund, Quelle) im Protokoll und im PDF; Bank-, Steuer- und Sozialversicherungsnummern nie. Kommst du zu einer neuen Saison zurück, bleibt dein bisher unterschriebener Bogen als frühere Fassung erhalten, und du bestätigst die Angaben neu.
- Arbeitszeiten
- Beginn, Ende und Pausen je Tag; ob am Handy, am Terminal oder nachgetragen; Anträge auf Änderung mit Begründung und Entscheidung; die Änderungsgeschichte (wer wann was geändert hat, alter und neuer Wert). Zeiten werden nie gelöscht, nur storniert. Wählst du beim Pausebeginn eine Länge, den Zeitpunkt für die Erinnerung. Fürs Terminal deine PIN, die du selbst festlegst — nur als Hash.
- Dienst
- Deine Verfügbarkeit, die Einteilungen im Dienstplan, Schichtanfragen und deine Zu- oder Absagen.
- Abwesenheiten
- Urlaub, Krankheit und Sonstiges — jeweils nur die Tatsache und der Zeitraum, keine Diagnose.
- Nachweise
- Belehrungen nach § 43 Infektionsschutzgesetz, Hygieneschulung, ärztliche Erstuntersuchung und Unterweisung nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz, Unterweisung nach dem Arbeitsschutzgesetz und zu den Reinigungsmitteln, Ersthelfer- und Brandschutzhelfer-Ausbildung, arbeitsmedizinische Vorsorge (nur, dass sie angeboten oder wahrgenommen wurde — nie ein Befund), Schulbescheinigung, dein Aufenthaltstitel, wenn du einen brauchst, und deine Bestätigung des Hinweises auf die Ausweispflicht — als Datum, Frist und gegebenenfalls eingescanntes Dokument. Machst du eine Belehrung oder Unterweisung in der App: deine Antworten auf die Verständnisfragen, deine Unterschrift und der Zeitpunkt, als PDF. Liegt der Betriebsleitung ein Nachweis als Foto oder PDF vor, kann sie ihn über ihren KI-Assistenten eintragen lassen.
- Lohn
- Dein Stundensatz oder Gehalt, die Monatsstunden, der Stundenauszug für das Steuerbüro, Personalnummer, Vorschüsse. Bekommst du Lohn oder einen Vorschuss bar oder von jemandem ausgelegt, bestätigst du den Erhalt mit deiner Unterschrift; die Quittung (Betrag, Monat, Tag, Unterschrift) wird als Beleg aufbewahrt. Sichtbar nur für die Betriebsleitung.
- Personalrabatt
- Was du mit Personalrabatt an der Kasse kaufst: Tag, Artikel, Menge, Preis vor und nach dem Rabatt, wie der Rabatt in der Kasse hieß, und daraus der geldwerte Vorteil gegen den Freibetrag von 1.080 € im Jahr (§ 8 Abs. 3 Einkommensteuergesetz). Dein eigenes Konto siehst du unter Mehr → Personalkonto; die Betriebsleitung sieht alle und gibt die Summen mit dem Monatsauszug ans Steuerbüro. Was du im Dienst trinkst oder isst, steht nicht darin.
- Schutzausrüstung
- Welche Schutzausrüstung du bekommen hast (Gegenstand, Größe, Menge, Tag), deine Quittung — am Terminal mit deiner PIN oder auf Papier —, Kontrollen und Rückgabe; dass dir die Mischanlage für die Reinigungsmittel gezeigt wurde.
- Mutterschutz
- Nur, wenn du mitteilst, dass du schwanger bist oder stillst: wann du es mitgeteilt hast, der voraussichtliche und der tatsächliche Tag der Entbindung, die Schutzfristen, ob du vor der Entbindung oder an Sonn- und Feiertagen arbeiten möchtest, und wann wir unsere Pflichten erledigt haben (Beurteilung deines Arbeitsplatzes, Gespräch, Mitteilung an die Aufsichtsbehörde, Anpassung des Dienstplans). Keine Befunde, kein Freitext. Das sieht nur die Geschäftsführung; es erscheint nicht am Terminal, in keiner Meldung und nicht in der Ablage bei Google. Der Dienstplan prüft damit die Grenzen des Mutterschutzgesetzes, etwa keine Arbeit zwischen 20 und 6 Uhr.
- Parken
- Wenn dein Auto zum Freiparken freigeschaltet wird: Kennzeichen, Dauer (2 oder 24 Stunden), wann und wer freigeschaltet hat und ob Peter Park den Rabatt angerechnet hat. Das Kennzeichen geht an Peter Park (Mobility Hub Parkservice), die den Parkplatz betreiben. Schaltest du selbst frei — in der App oder am Terminal mit PIN —, steht dein Name dabei. Sichtbar nur für die Betriebsleitung.
- Post ans Steuerbüro
- Die Mails der Betriebsleitung an das Steuerbüro und seine Antworten liest ein Programm im Postfach der Betriebsleitung mit: Bei gesendeten Mails stehen Betreff und Text in der App — daran sieht sie, wessen Stunden für welchen Monat hinausgingen —, bei empfangenen nur der Betreff und wohin die Anhänge, etwa deine Meldebescheinigung oder Lohnabrechnung, abgelegt wurden. Nur die Geschäftsführung.
- Rückfragen
- Fragen, die der KI-Assistent der Betriebsleitung in der App stellt (etwa zu einer Lieferung, einem Beleg oder einer Kontobuchung), mit der Antwort und wer geantwortet hat. Darin kann dein Name stehen, etwa bei einer Auslage. Nur die Leitung sieht sie.
- Betrieb
- Welche Aufgaben und Checklisten-Punkte du wann erledigt hast, Bemerkungen, Fotos von Betriebsräumen (Personen sollen nicht fotografiert werden), Übergaben, Meldungen; im Lager, wer gezählt, ausgebucht oder einen Lieferschein fotografiert hat.
- Verbandbuch
- Wenn du dich bei der Arbeit verletzt und Erste Hilfe bekommst: wer verletzt war, wann und wo, was passiert ist, welche Verletzung, welche Erste Hilfe, wer geholfen hat, Zeugen und was aus dem Verbandkasten genommen wurde — eingetragen am Terminal, mit Name und PIN dessen, der einträgt. Lesen kann das nur die Geschäftsführung.
- Datenschutz-Vorfälle
- Wenn du einen meldest — in der App oder am Terminal mit PIN: was passiert ist, wann du es bemerkt hast, welche Daten ungefähr betroffen sind, ob du dir unsicher warst, dein Name und der Zeitpunkt. Die Geschäftsführung bewertet den Vorfall und dokumentiert ihn; du siehst deine eigenen Meldungen, nicht ihre Bewertung.
- Benachrichtigungen
- Wenn du Push-Meldungen einschaltest: eine Gerätekennung des Push-Dienstes deines Handys und ob die Zustellung geklappt hat. Der Inhalt der Meldungen ist verschlüsselt; der Push-Dienst kann ihn nicht lesen. Außerdem meldet die App beim Öffnen, ob Push auf deinem Handy an, aus, blockiert oder ohne Home-Bildschirm nicht möglich ist — nur das, ohne Angaben zum Gerät —, damit die Betriebsleitung dir beim Einschalten helfen kann.
Warum das erlaubt ist
- Für das Arbeitsverhältnis — Zeiten, Dienstplan, Personalakte, Vertrag, Lohn: Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b DSGVO, weil wir sie brauchen, um deinen Arbeitsvertrag zu erfüllen.
- Weil das Gesetz es verlangt — Art. 6 Abs. 1 Buchstabe c DSGVO: Aufzeichnung der Arbeitszeit (§ 16 Arbeitszeitgesetz, § 17 Mindestlohngesetz, Jugendarbeitsschutzgesetz), Meldungen und Entgeltunterlagen für die Sozialversicherung (§§ 28a, 28f SGB IV), Lohnkonto und Aufbewahrung von Belegen (§ 41 EStG, § 147 Abgabenordnung), Belehrungen nach § 43 Infektionsschutzgesetz, Unterweisung (§ 12 Arbeitsschutzgesetz), Schutzausrüstung und Gefahrstoffe (PSA-Benutzungsverordnung, Gefahrstoffverordnung), Mutterschutz (§§ 10, 14, 27 Mutterschutzgesetz), Aufenthaltstitel (§ 4a Aufenthaltsgesetz), Dokumentation von Datenschutz-Vorfällen (Art. 33 Abs. 5 DSGVO).
- Besonders geschützte Angaben — Konfession, Krankheit, Schwerbehinderung, ärztliche Bescheinigungen, Schwangerschaft und Stillzeit, Einträge im Verbandbuch (§ 24 Abs. 6 DGUV Vorschrift 1): § 26 Abs. 3 BDSG in Verbindung mit Art. 9 Abs. 2 Buchstabe b DSGVO. Wir verarbeiten sie nur, weil das Arbeits- und Sozialrecht es vorschreibt.
- Freiwillig — Push-Benachrichtigungen: deine Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 Buchstabe a DSGVO). Du schaltest sie im Profil ein und jederzeit wieder aus; das ändert nichts an deinem Arbeitsverhältnis.
- Berechtigtes Interesse — Art. 6 Abs. 1 Buchstabe f DSGVO: die Auswertung des Betriebs durch die Betriebsleitung mit ihrem KI-Assistenten, die Rückfragen, das Freischalten von Kennzeichen zum Parken.
- Nachweis und Schutz vor Manipulation — die Änderungsgeschichte der Zeiten und das Protokoll: Art. 6 Abs. 1 Buchstaben c und f DSGVO. Eine Arbeitszeitaufzeichnung, die sich unbemerkt ändern ließe, wäre kein Nachweis — auch nicht für dich.
Wer die Daten sieht
Im Betrieb: Die Betriebsleitung sieht alles, was oben steht — Mutterschutz, Verbandbuch, Lohnquittungen und die Post ans Steuerbüro nur die Geschäftsführung. Deine Kolleginnen und Kollegen sehen deinen Namen im Dienstplan und bei Aufgaben — nicht deine Zeiten, nicht deinen Lohn, nicht deinen Personalbogen. Die Geschäftsführung sieht in der App außerdem die Buchungen der Firmenkonten, und damit auch die Überweisung deines Lohns (Name und Betrag).
Außerhalb: Unser Steuerbüro bekommt die Angaben für die Lohnabrechnung und den monatlichen Stundenauszug — die App schickt beides an die Betriebsleitung, und die leitet es an das Steuerbüro weiter. Über das Steuerbüro gehen die vorgeschriebenen Meldungen an Krankenkasse, Minijob-Zentrale und Finanzamt. Teilst du eine Schwangerschaft mit, benachrichtigen wir die Aufsichtsbehörde, wie es das Mutterschutzgesetz verlangt. Behörden (Zoll, Gewerbeaufsicht, Gesundheitsamt) erhalten Einsicht, wenn sie prüfen und das Gesetz es vorsieht.
Dienstleister, die für uns arbeiten (Auftragsverarbeiter, Art. 28 DSGVO — sie dürfen die Daten nur nach unserer Weisung verarbeiten; wo der Vertrag dafür noch fehlt, steht es dabei):
- Supabase Pte. Ltd.
- Datenbank, Anmeldung und Dateiablage der App. Rechenzentrum in Frankfurt am Main (Amazon Web Services, Region eu-central-1); Anbieter mit Sitz in Singapur.
- Vercel Inc.
- Betrieb der App (Server in Frankfurt am Main); Sitz in den USA.
- Resend (Plus Five Five, Inc.)
- Versand von E-Mails, aus der EU (Irland); Sitz in den USA. An dich direkt geht nur die Einladung zur App. Alles andere geht an die Betriebsleitung (samuel@aquaparkbayern.de): dein Personalbogen, sobald du ihn einreichst, der monatliche Stundenauszug und der Hinweis, dass dein Arbeitsvertrag bereitliegt (ohne Beträge) — den leitet die Betriebsleitung an dich weiter. An das Steuerbüro schickt die App selbst nichts; den Link bei „Passwort vergessen“, den du selbst anforderst, schickt dir die Anmeldung (Supabase).
- GitHub Inc.
- Quellcode der App und die tägliche Sicherungskopie der Datenbank, verschlüsselt, in einem nicht öffentlichen Bereich; Sitz in den USA. Im Quellcode stehen vereinzelt Namen und Arbeitszeiten im Klartext — aus der Übernahme der Zeiten aus der früheren Personal-Software im September 2026.
- Google (Google Workspace)
- Das Postfach der Betriebsleitung und die Ablage deiner fertigen Unterlagen — Personalbogen, Arbeitsvertrag, Nachweise mit Beleg, Lohnquittungen, Meldebescheinigungen und Lohnabrechnungen vom Steuerbüro — und der Monatsauszüge in einem Ordner, den nur die Geschäftsführung öffnen kann. Das Google-Konto unserer Adressen @aquaparkbayern.de führt die virral GmbH (Köln); ihr Vertrag mit Google regelt die Auftragsverarbeitung, ein eigener Vertrag zwischen uns und der virral GmbH darüber fehlt noch. Technisch können auch die Verwalter dieses Kontos auf Postfach und Ordner zugreifen.
- Anthropic PBC (Claude)
- Die Betriebsleitung wertet den Betrieb mit einem KI-Assistenten aus — etwa Stunden, Dienstpläne oder Arbeitszeitverstöße — und lässt ihn Verwaltungsarbeit erledigen. Zugang zur App hat er nur über das eigene Konto einer Person der Geschäftsführung. Darüber kann er alle Daten der App lesen; welche tatsächlich übertragen werden, hängt an der jeweiligen Frage. Schreiben kann er: in die Wissensbasis der Geschäftsführung (dort können dein Name und betriebliche Angaben zu dir stehen, aber keine Bank-, Steuer- oder Sozialversicherungsdaten; frühere Fassungen einer Seite bleiben erhalten); Rückfragen an die Betriebsleitung; Angaben, die du für deinen Personalbogen geschickt hast, als Entwurf in leere Felder; eine Berichtigung deines Bogens, die erst gilt, wenn die Geschäftsführung sie bestätigt; das Ende einer Beschäftigung; Nachweise und das unterschriebene Papier deines Vertrags, die er dafür als Foto oder PDF liest; Lieferscheine und Wareneingänge. Bank-, Steuer- und Sozialversicherungsnummern trägt er nie ein. Jeder einzelne Zugriff über diesen Zugang wird mit Zeitpunkt, Wortlaut und dem Namen der fragenden Person mitgeschrieben. Daneben nutzt die Betriebsleitung den Assistenten mit ihrem Postfach, ihrer Ablage bei Google und dem Firmenkonto. Die Betriebsleitung nutzt dafür heute Verbraucherkonten bei Anthropic; dort gilt kein Vertrag zur Auftragsverarbeitung. Ein Geschäftskonto der GmbH mit einem solchen Vertrag ist geplant.
Weitere Stellen, die keine Auftragsverarbeiter der App sind:
- Push-Dienste von Apple, Google und Mozilla
- Nur, wenn du Push einschaltest: Sie leiten die Meldung an dein Gerät weiter und sehen dabei nur eine Gerätekennung, nicht den Inhalt.
- Qonto
- Unsere Bank. Über sie geht die Überweisung deines Lohns.
- SumUp
- Unsere Kasse und Kartenzahlung. Über sie laufen deine Einkäufe mit Personalrabatt; die App holt sie von dort.
- Peter Park
- Betreibt den Parkplatz (Peter Park System GmbH, München, und Mobility Hub Parkservice GmbH, Grünwald) und erfasst an der Einfahrt die Kennzeichen. Schalten wir dein Auto frei, bekommt Peter Park das Kennzeichen.
- Cloudflare
- Nur die Namensauflösung der Adresse app.aquaparkbayern.de. Die Daten der App laufen nicht über Cloudflare.
Die Daten der App liegen in Frankfurt; E-Mails gehen aus Irland hinaus. Die Anbieter haben ihren Sitz in den USA (Vercel, Resend, GitHub, Anthropic), in Singapur (Supabase) und in Irland (Google), und Google speichert auch außerhalb der EU. Soweit Daten dorthin gelangen oder von dort ein Zugriff möglich ist, stützt sich das auf die Standardvertragsklauseln der EU in den Verträgen der Anbieter beziehungsweise auf das EU-US Data Privacy Framework, in dem Vercel, Resend und Google gelistet sind (Art. 44 ff. DSGVO). Bei Anthropic gibt es diese Garantien erst mit dem geplanten Geschäftskonto; heute gelten dort die Verbraucherbedingungen.
Wie lange sie bleiben
- Solange du bei uns arbeitest: alles, was oben steht.
- Ein Jahr nach deinem Austritt löschen wir, was an keiner Aufbewahrungspflicht hängt: Telefonnummer, Anschrift, Notfallkontakt, Verfügbarkeit, Push-Geräte, PIN, Rollen und den Entwurf deiner Selbstauskunft. Dein Konto wird geschlossen.
- Bleiben müssen Arbeitszeiten (mindestens zwei Jahre, § 17 Abs. 1 Mindestlohngesetz, § 16 Abs. 2 Arbeitszeitgesetz), Einteilungen, Arbeitsvertrag, Personalbogen, Nachweise und Stundensatz — als Lohnunterlagen bis zu zehn Jahre nach dem Ende des Jahres, in dem du ausgeschieden bist (§ 147 Abgabenordnung, § 41 EStG, § 28f SGB IV). Danach wird alles endgültig gelöscht, auch die eingescannten Dokumente.
- Quittungen über Lohn in bar acht Jahre (Buchungsbelege, § 147 Abgabenordnung), dein Personalkonto bis zum Ende des sechsten Jahres nach dem letzten Einkauf (§ 41 EStG).
- Mutterschutz mindestens zwei Jahre nach der letzten Eintragung, wie es das Mutterschutzgesetz verlangt (§ 27 Abs. 5); danach löschen wir.
- Das Verbandbuch fünf Jahre nach dem Eintrag (§ 24 Abs. 6 DGUV Vorschrift 1); danach löscht die App den Eintrag von selbst.
- Das Kennzeichen beim Freiparken 30 Tage nach der Freischaltung; wer wann freigeschaltet hat, bleibt.
- Gelöscht wird zu diesen Fristen durch die Betriebsleitung. Von selbst löscht die App heute nur das Verbandbuch, freigeschaltete Kennzeichen, liegen gebliebene Einladungen und nach zwölf Monaten das Protokoll der Zugriffe des KI-Assistenten.
Für Eltern Minderjähriger
Arbeitet Ihr Kind unter 18 Jahren bei uns, unterschreiben Sie das gedruckte Exemplar seines Arbeitsvertrags mit. Die App vermerkt das und legt den Scan beim Vertrag ab — mit Ihrem Namen und Ihrer Unterschrift.
Für den Antrag auf Befreiung von der Rentenversicherungspflicht beim Minijob erzeugt Ihr Kind in der App einen Link für Sie. Er öffnet sich ohne Anmeldung auf Ihrem Gerät und zeigt Name, Geburtsdatum, Art und Beginn der Beschäftigung Ihres Kindes; Sie unterschreiben auf dem Bildschirm. Gespeichert werden Ihr Name, Ihre Unterschrift, der Zeitpunkt und die Kennung Ihres Browsers. Daraus entsteht ein PDF, das zu den Lohnunterlagen Ihres Kindes kommt und über die Betriebsleitung an unser Steuerbüro geht.
Grundlage ist Art. 6 Abs. 1 Buchstaben c und f DSGVO — der Nachweis Ihrer Zustimmung zum Arbeitsverhältnis (§ 107 BGB) und Ihres Antrags (§ 6 Abs. 1b SGB VI). Die Angaben bleiben so lange wie die Lohnunterlagen Ihres Kindes. Die Rechte im nächsten Abschnitt haben Sie genauso; Ansprechpartner ist samuel@aquaparkbayern.de.
Deine Rechte
- Auskunft (Art. 15): Vieles siehst du selbst — dein Profil, „Meine Zeiten“ mit der vollständigen Änderungsgeschichte, dein Personalbogen, dein Personalkonto. Alles Weitere auf Anfrage.
- Berichtigung (Art. 16): Den Personalbogen änderst du im Profil — ist er schon eingereicht, gibt ihn dir die Betriebsleitung dafür zurück oder berichtigt ihn auf deine Mitteilung hin; Zeiten über einen Antrag in „Meine Zeiten“.
- Löschung (Art. 17) und Einschränkung(Art. 18): soweit keine Aufbewahrungspflicht entgegensteht — siehe oben.
- Datenübertragbarkeit (Art. 20) und Widerspruch (Art. 21) — gegen alles, was auf berechtigtem Interesse beruht.
- Widerruf der Einwilligung zu Push-Meldungen (Art. 7 Abs. 3): jederzeit im Profil, ohne Angabe von Gründen.
- Beschwerde bei der Aufsichtsbehörde (Art. 77): Bayerisches Landesamt für Datenschutzaufsicht, Promenade 18, 91522 Ansbach, www.lda.bayern.de. Lieber sprich uns zuerst an — aber du musst es nicht.
Was du angeben musst
Stammdaten und die Angaben im Personalbogen sind für das Arbeitsverhältnis und die Lohnabrechnung erforderlich — ohne sie können wir dich nicht bei der Sozialversicherung anmelden und nicht bezahlen. Push-Benachrichtigungen und die Telefonnummer sind freiwillig.
Fehlt vor deinem ersten Einsatz etwas, das das Gesetz verlangt — etwa der Personalbogen, die Belehrung nach § 43 Infektionsschutzgesetz oder bei Minderjährigen die ärztliche Erstuntersuchung —, lässt dich das Terminal nicht einstempeln, bis es nachgeholt ist. Was fehlt, siehst du in der App und am Terminal. Darüber hinaus gibt es keine automatisierten Entscheidungen und kein Profiling (Art. 22 DSGVO).
Wie die Daten geschützt sind
Zugang nur mit eigenem Konto und Passwort; die Datenbank gibt jeder Person nur die Zeilen heraus, die sie sehen darf — Zeiten und Lohn anderer bleiben auch technisch verschlossen. Alle Verbindungen sind verschlüsselt, die gespeicherten Daten ebenfalls. Passwörter und PINs liegen nur als Hash vor. Jede Änderung an Arbeitszeiten wird mit Person und Zeitpunkt protokolliert und lässt sich nicht spurlos entfernen. Von der Datenbank gibt es täglich eine verschlüsselte Sicherung. Die App enthält keine Werbe- oder Analysedienste.